Kennwerte als Vergleichsbasis für CO2-bilanzierte Schulen

Nach Abschluss der CO2-Bilanzierung der eigenen Schule stellt sich oft die Frage nach Vergleichswerten als Hilfestellung für die Bewertung der eigenen Bilanz.

Nachdem die Gesamtheit der mit dem CO2-Schulrechner erstellten CO2-Bilanzen nunmehr ausreichend groß für die Berechnung aussagekräftiger Durchschnitts-Kennwerte ist, wurde der Rechner um eben diese Funktion erweitert. In die Berechnung der durchschnittlichen Kennwerte fließen alle mit dem CO2-Schulrechner erstellten Bilanzen ein, die mindestens für die Bereiche Wärme, Strom, Wasser und Abfall Daten enthalten. Bevor Bilanzen jedoch in die Berechnung einfließen, überprüft das "Schools for Earth"-Team diese Daten redaktionell auf deren Plausiblität um zu verhindern, dass fehlerhafte Datensätze die durchscnittlichen Kennwerte verfälschen.

Da Schulen in Größe, Zustand, Nutzerzahl, Brennstoffversorgung etc. sehr unterschiedlich sind, ist der Vergleich von absoluten Werten, wie zum Beispiel der gesamte Heizenergie- oder Stromverbrauch nicht zielführend. Erwartbar haben größere Schulen in der Regel höhere Verbräuche als kleinere Schulen. Gut vergleichen lassen sich hingegen Kennwerte, die den Heizenergie- sowie den Stromverbrauch in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr, oder den Wasserverbrauch und das Restmüllaufkommen in Kubikmetern pro Schulnutzer:in und Jahr darstellen.

Es folgen die Kennwerte, generiert und fortlaufend aktualisiert aus der Grundgesamtheit der verfügbaren, plausiblen Bilanzen im CO2-Schulrechner, für die Emissionsbereiche Wärme, Strom, Wasser und Abfall:

Ø Heizenergie 90.389 kwh/(m²*Jahr)
Ø Strom 18.751 kwh/(m²*Jahr)
Ø Wasser 2.635 m³/(Person*Jahr)
Ø Abfall 0.159 m³/(Person*Jahr)
Berechnungsgrundlage: Anzahl Schulbilanzen 75
Stand: 29.06.2022